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  Meine Aga-Kröten
 

MEINE AGA-KRÖTEN

Die Aga-Kröte (bufo marinus) ist die grösste Krötenart der Welt. Weibchen können bis zu 25 cm gross werden und ein Gewicht von bis zu 1 kg bekommen. Bekannt ist die Aga-Kröte nicht nur aufgrund ihres Giftes, das sich angeblich zur Herstellung von Drogen verwenden lässt, sondern auch weil sie in vielen Ländern (wie z. b. in Australien) urspünglich zur Schädlingsbekämpfung eingeführt wurde und dort aber zur Plage wurde, da sie die
einheimischen Tierarten wie z.B. andere Frösche und Kröten radikal dezimierte.

Aufgrund ihrer guten Anpassungsfähigkeit ist die Aga-Kröte im Terrarium relativ leicht zu halten. Da ihr Bewegungsdrang nicht besonders gross ist, kann man ein Pärchen problemlos in einem 80er Becken unterbringen. Ein ausreichend grosser Wasserteil ist wichtig, da die Tiere gerne baden. Für den Landteil verwendet man am besten ungedüngte Terrarienerde, die man leicht feucht hält. Wichtig sind Versteckmöglichkeiten in Form von Korkhöhlen oder z.B. auch reingelegten Blumentöpfen. Eine Bepflanzung mit Moos kann man aus optischen Gründen machen, doch da die Tiere gerne graben wird dieses nicht lange auf seinem Platz bleiben.

Die Temperatur sollte so um die 24 - 28 Grad tagsüber betragen, nachts darf es ruhig etwas abkühlen.

Die Aga-Kröte ist sehr gesellig, man kann sie entweder als Paar oder in einer grösseren Gruppe halten oder sogar mit anderen etwa gleichgrossen Krötenarten vergesellschaften. Deutlich kleinere Mitbewohner würde sie als Beute ansehen und verspeisen.

Da Amphibien ein sogenanntes Bewegungssehen haben, d. h. alles was kleiner ist und sich bewegt wird gefressen, was grösser ist und sich bewegt ist ein potenzieller Feind, nimmt die Aga-Kröte nur lebendes Futter an. Wichtig ist dass abwechslungsreich gefüttert wird. In der freien Natur fressen diese Kröten auch kleinere Artgenossen, Frösche und andere Amphibien, Reptilien, Vögel, Mäuse u.s.w.. Im Terrarium kann man ihnen alles Mögliche anbieten wie Heuschrecken, dicke Maden, Grillen, Schaben etc..

Sofern diese äußerst interessanten Tiere gut gepflegt werden, können sie ein Alter von bis zu 25 Jahren erreichen.

Hier die ersten Bilder meines Pärchens, das seit dem 09.12.08 in meinem Besitz ist. Das grosse Tier im Blumentopf ist das Weibchen, die Männchen bleiben deutlich kleiner.