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  Meine Schmuckhornfrösche
 

MEINE SCHMUCKHORNFRÖSCHE

Der sehr massige Schmuckhornfrosch Ceratophrys cranwelli ist auch unter dem Namen "Pacman-Frosch" bekannt. Diese Bezeichnung verdankt er zum einen seiner beinahe kugelrunden Form und seinem riesigen Maul. Diese Frösche sind in Brasilien und Argentinien beheimatet und die Weibchen erreichen eine Größe von bis zu 17 cm, Männchen bleiben mit einer Größe von bis zu 13 cm etwas kleiner.

Ich halte meinen im Moment so ca. 3 - 4 cm grossen "Jabba" in einem 30er Terrarium mit Doppelbelüftung. Ein ausgewachsener C. cranwelli braucht mindestens ein 40er oder besser noch ein 60er Terrarium. Als Bodengrund eignet sich z.B. Terrarienhumus, der immer schön feucht gehalten werden muss. Zwischen November und Februar findet dann so ca. 8 Wochen lang eine Trockenruhe statt. Dann das Licht auslassen und wesentlich weniger sprühen so das die obere Erdschicht austrocknet. In der Zeit vergräbt sich der Frosch komplett und bildet einen Schleimmantel zum Schutz vor Austrocknung. Wärend der Trockenzeit wird auch nicht gefüttert.

Als Austattung kann man ins Terrarium Korkrinde, Wurzeln und kleine Steine einbringen. Als Bepflanzung eignet sich Moos, wobei es durch den Frosch durchaus untergraben oder ausgegraben werden kann. Dazu noch eine flache Wasserschale mit einem Wasserstand, der den Frosch nur bis unter die Nasenlöcher reichen darf. Diese Frösche sind schlechte Schwimmer und können auch ertrinken, wenn sie z.B. auf den Rücken fallen und sich nicht mehr umdrehen können.

Die Temperatur sollte so um die 26 - 30 Grad tagsüber betragen, nachts darf es ruhig auf ca. 20 - 22 Grad abkühlen. Die LF sollte um die 70% betragen; tägliches sprühen ist sehr wichtig.

Eine Vergesellschaftung ist wenn überhaupt nur in einem ausreichend grossen Terrarium möglich, und dann müssen es zwei gleichgrosse Tiere sein. Ansonsten wird das grössere Tier versuchen, das Kleinere zu fressen.

Als Futter nehmen sie eigentlich alles an was in ihr Maul passt, doch sollte man immer Futtertiere nehmen, die kleiner sind als der Frosch. Denn hat ein C. cranwelli mal ein ernsthaftes Problem mit der Beute, die sich vielleicht zu heftig wehrt oder die er nicht gleich runterschlucken kann, ist es durchaus möglich, dass er kein Futter mehr annimmt und letztlich sterben würde. Es eignen sich Grillen, Heimchen, Schaben, Wachsmaden etc..

Hier die ersten Fotos von unserem "Jabba", der einen Tag vor Heilig Abend bei uns eingetroffen ist.










Da diese Frösche wirklich faszinierend sind, habe ich mir noch zwei Farbformen zugelegt.





Ganz schön gewachsen, im Laufe der Zeit.

Jabba




Fantasy-Frog



Albino