.
  Beutefang
 


Beutefang

Vogelspinnen sind überwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv und gelten als Lauerjäger, bauen also keine Fangnetze wie andere Spinnen, sondern warten, bis mögliche Beute ihren Weg kreuzt. Aus diesem Grunde ist es auch wichtig, die Terrarien zur Haltung von Vogelspinnen nicht allzu groß zu wählen, damit Futtertieren nicht die Gelegenheit des ständigen Ausweichens geboten wird. Futtertiere sind überwiegend Insekten, größere Vogelspinnen bevorzugen ab und zu aber auch kleinere Mäuse. Mit ihrem gezielten Giftbiss spritzt sie gleichzeitig eine Verdauungsflüssigkeit in den Körper der Beute, die diesen dann nach und nach auflöst und verflüssigt. Somit kann die Spinne, die aufgrund ihres engen Schlundes keine großen Teile verzehren kann, diesen Nahrungsbrei aufsaugen.

Auch wenn die Vogelspinnen zum Fangen der Beute keine Netze benötigen, so bauen sie sich je nach Art mehr oder weniger ausgedehnte Gespinste, kleiden damit z.B. ihre Wohnung aus und häuten sich darauf oder darin. Sie spüren aber wie jede andere Spinne auch die Vibrationen, wenn sich z.B. ein Insekt im Gespinst verfängt und wissen so genau, wo sie zuschlagen müssen.

Ceratogyrus bechuanicus verspeist eine Heuschrecke in ihrer zugesponnenen Wohnung